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Neues von HABAKUK

Frankfurter Rock-Gruppe stellt ihre aktuelle CD vor: "Sturm kommt auf"

Kritik von Christine Vaternahm zur CD "Sturm kommt auf"
Evangelische Kirchenzeitung Nr.35, 1993, Christine Vaternahm

Beim Kirchentag in München haben sie gespielt, wie auch bei zahlreichen Kirchentagen zuvor. Sie sind im Fernsehen, im Radio und in Indien zu hören gewesen. Aus der modernen Kirchentagsmusik, der Unterhaltung der jungen Festivalbegeisterten, sind sie längst nicht mehr wegzudenken. Die Rede ist von HABAKUK, der renommierten Rock-Formation aus Frankfurt a.M.. Seit 18 Jahren spielt die Band zusammen. Sie ist entstanden, um auf eben jenen Kirchentagen mit frischem Wind die Musik-Szene zu beleben. Und die Band rockt immer noch in fast unveränderter Besetzung. Erstaunlich, nach so langer Zeit, aber vielleicht auch verständlich. Sie haben anderen, kommerziellen Rock-Gruppen einiges voraus: Die Musikerinnen und Musiker müssen nicht von ihrem Spiel leben, sind nicht abhängig von den Verträgen der Plattenindustrie und sie haben eine "Botschaft". Ihr Name "Habakuk" verpflichtet, er ist Programm und Botschaft zugleich. Der biblische Profet Habakuk sagt den Menschen ein "böses Ende" voraus, wenn sie nicht begreifen, dass sie auf die "segnende Bewahrung Gottes" angewiesen sind. Eine Menschheit, die sich nicht auf gegenseitige Achtung und Zuneigung besinnt, ist demnach dem Untergang geweiht. Eine Botschaft, die zu jeder Zeit aktuell war und es auch bleiben wird.

In den Texten der neuesten Produktion "Sturm kommt auf" wird Texter und Pfarrer Eugen Eckert nicht müde, auf Probleme der heutigen Zeit hinzuweisen. Ob es die "Boot-ist-voll"-Mentalität ist, die drohende Zerstörung der Erde durch Überproduktion und Umweltzerstörung oder die Schwierigkeit, einander anzunehmen - in eindringlichen Worten schreibt er sich Themen und Texte von der Seele. Alejandro Veciana vertont die Lieder in sauberer, melodiöser Rockmusik in der Elemente von Blues, Big-Band-Sound und Anklänge hymnischer Kirchenmusik aufblitzen. Die Stimmen von Angi Dietze, Christine Veit und dem Komponisten selbst passen zu den gesungenen Themen. Alle Musiker (zu nennen sind noch Andreas Neuwirth an Keyboard und Flügel, Eugen Eckert am Baß und Christoph Maurer, Schlagzeug) sind aufeinander eingespielt und haben sich im Lauf der Jahre unprätentiùse Virtuosität an ihren Instrumenten erarbeitet. Die Arrangements sind eingängig und zum Tanzen, Träumen und Nachdenken geeignet. Genau das richtige für Kirchentage und andere friedfertige Großveranstaltungen.

sturm kommt auf

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