Habakuk
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"'SONGS ZU BIBEL UND TAGESZEITUNG"
Die Band Habakuk feiert 40-jähriges Bestehen
Neulich sagte jemand über Habakuk: „Das sind doch die mit den evangelischen Gassenhauern“. Da ist was dran. Als kraftvoll, rockig, lateinamerikanisch-angehaucht, im Stile des Sacro-Pop lassen sich die Lieder des vor 40 Jahren im Frankfurter Stadtjugendpfarramt gegründeten Ensembles beschreiben. Großes Kino fürs Ohr sozusagen. Meditativ, stimmungsvoll, zurückgenommen, gar tastend können sie aber auch sein. Bei „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“, das seit 1993 im Stammteil des Evangelischen Gesangbuchs steht, gehen die Herzen auf, manche Leute wippen, summen mit, andere strahlen in sich hinein, denken an Kirchentage, bei denen sie Habakuk auf der großen Bühne erlebt haben.
Auch in diesem Jahr wird die Band beim Deutschen Evangelischen Kirchentag Anfang Juni in Stuttgart auftreten. Keine zwei Wochen davor, am 25. Mai, wirkt Habakuk beim Gottesdienst am Pfingstmontag auf dem Römerberg mit. Und eine Woche später, am Sonntag, 31. Mai 2015, um 17 Uhr, steht das große Geburtstagskonzert und -treffen in der Friedenskirche im Gallus auf dem Programm. Freunde, Fans, aber auch Neugierige, die das erste Mal die Band live erleben wollen, werden dabei sein. Die Feier ist öffentlich und der Eintritt frei. Musiziert wird in den Abend hinein, ab und zu gibt es dazu choreographische Einlagen, „ohne das macht es doch keinen Spaß“, sagt Eugen Eckert, im Hauptamt Pfarrer, zur einen Hälfte in der Frankfurter Studierendengemeinde, zur anderen im Frankfurter Fußballstadion – und spiritus rector und Keimzelle von Habakuk.

Aus verschiedenen Ecken Deutschlands reisen Gäste zum Jubiläumsfest an, darunter frühere Bandmitglieder. Die Zusammensetzung von Habakuk hat über die Jahre gewechselt. „Wir sind professioneller geworden“, sagt Eckert. Bei einzelnen aber führte die Band zum Profimusikertum: Schlagzeuger Christoph Maurer, seit 1990 dabei, beispielsweise, war noch Schüler, als er anfing. Zur aktuellen Besetzung zählen: Klaus Bussalb, Bass, Raphael Wolf, Saxophon, Christoph Maurer Schlagzeug, Jan Koslowski, Gitarren, Andreas Neuwirth, Klavier und Orgel sowie Laura Doernbach, Eugen Eckert und Doro Rosenzweig, Gesang. „Wir setzen uns sehr ökumenisch zusammen“, berichtet Eckert. Zwei der Bandmitglieder gehören der katholischen Kirche an, vier der evangelischen und zwei sind „verschieden denkend und gewogen“.

Eugen Eckert hat sich schon als Jugendlicher in der evangelischen Kirche engagiert, sein Vater war Hausmeister in einer Schule direkt gegenüber dem Frankfurter Stadtjugendpfarramt. Die Stadtjugendpfarrer Dieter Trautwein, später Propst, und der 1983 so tragisch mit seiner Familie verunglückte Martin Jürges, haben dem heute 61jährigen Eckert Wege zu Glaube und Kirchenmusik eröffnet.

Inspirieren lasse er sich für die Texte der Habakuk-Lieder von „ der Bibel und der Tageszeitung“, sagt der Pfarrer und Musiker. Ein bisschen lachen muss er, als er merkt, dass er beim Interview in seiner Wohnung dem Gast die Tasse überlassen hat, auf der die Großen der evangelischen Kirchenmusik abgebildet sind: Johann Sebastian Bach, Heinrich Schütz, Paul Gerhardt und Martin Luther. Eckert selber trinkt aus einem Becher mit bunten Wiesenblumen darauf.

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