Habakuk
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Sturm kommt auf

Kritik von Justus Braag-Keller zur CD "Sturm kommt auf"
Bei "Sturm kommt auf" handelt es sich bereits um die 7. Produktion der Formation aus dem Frankfurter Raum. Vielen ist die Gruppe von zahlreichen Auftritten bei Kirchentagen bekannt. Auch auf dem letzten Treffen haben sie u.a. mit der Theologin Dorothee Sölle die Bibelarbeiten gestaltet.

"Sturm kommt auf" ist eine Eigenproduktion und doch, oder gerade darum, kommt bald Lust auf, die Refrains der Lieder mitzusingen. Die Songs sind erstaunlich flüssig produziert und mit ein paar schönen Hookelines versehen.

Auch wenn mir die Gitarre, besonders bei den Anfängen, manchmal etwas zu treibend spielt, spiegelt die CD ein volles und integriertes Klangbild wider. Hier wird kein zahnloser Klischee-Sakro-Pop-Verschnitt aufgeboten, sondern hier sind Menschen am Werk, die ihr Handwerk verstehen, die mitten im Leben stehen, die sich der Ungerechtigkeit dieser Welt stellen, um Wege zu beschreiben, die zu Auswegen von Dauer für uns alle werden könnten.

Die Texte wirken nie aufdringlich oder nörgelnd, sondern sind im besten Sinne konstruktiv und lebensförderlich. Musikalische Stellungnahmen gibt es u.a. zu der Problematik von Asyl suchenden Menschen und ihren Hintergründen ("Da gibt's ein Haus in meiner Stadt"), zur drohenden Klimaveränderung (Titelsong "Sturm kommt auf"); aber auch meditative Texte, z.B. zu Psalm 113 ("Halleluja. Gottes Name sei gepriesen") sind auf dieser Produktion zu hören.

Ich bin mir sicher: der Prophet Habakuk hätte an seinen URENKELINNEN die hellste Freude gehabt. Übrigens: die Gesamtspielzeit beträgt, bei 12 Titeln, über eine Stunde.
Sturm kommt auf

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